Deutscher Preis für Chordirigieren

Höhepunkt und Abschluss der Förderung junger talentierter Chordirigent:innen durch das Forum Dirigieren

Der Deutsche Preis für Chordirigieren – eine Initiative des Deutschen Musikrats in Zusammenarbeit mit dem RIAS Kammerchor – ist Höhepunkt und Abschluss der Förderung junger talentierter Chordirigent:innen durch das Forum Dirigieren. Mit dem RIAS Kammerchor ist einer der weltweit führenden Profichöre und Partner bei der Vergabe des Preises in einem zweijährigen Turnus.

Bobin Kim gewinnt den siebten Deutschen Preis für Chordirigieren und zugleich den Publikumspreis

Der siebte Deutsche Preis für Chordirigieren geht an Bobin Kim. Sie ist seit der Spielzeit 2026/27 stellvertretende Chordirektorin an der Bayerischen Staatsoper. Beim Deutschen Preis für Chordirigieren setzte sie sich unter insgesamt drei Finalist:innen durch. Vergeben wird der Preis vom Forum Dirigieren, einem Projekt des Deutschen Musikrats, und dem RIAS Kammerchor Berlin. Gestiftet wird das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro von der Deutschen Musik- und Orchestervereinigung unisono und der Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles. Zusätzlich erhält die Preisträgerin Engagements beim RIAS Kammerchor Berlin, beim SWR Vokalensemble, beim WDR Rundfunkchor sowie beim MDR-Rundfunkchor.

Den Publikumspreis in Höhe von 500 Euro vergab die Ursula-Lübbe-Stiftung am Samstagabend ebenfalls an Bobin Kim. Des Weiteren ermöglichte die Ursula-Lübbe-Stiftung den Livestream des Konzertes. Der Bärenreiter-Verlag überreichte allen drei Finalist:innen Notengutscheine in Höhe von je 300 Euro. 

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Live-Stream: Deutscher Preis für Chordirigieren 2026


Sie wurden Chordirektor:in der Staatsoper Stuttgart oder am Salzburger Landestheater, Stellvertretender Chordirektor an der Semperoper Dresden oder Chefdirigent des SWR Vokalensembles – die Karrieren der Finalist:innen der bisherigen Deutschen Preise für Chordirigieren lesen sich so vielfältig wie beeindruckend.

Programm 2026

Johann Hermann Schein (1586 – 1630):
Wende dich, Herr, und sei mir gnädig, aus: Israelsbrünnlein

Hugo Wolf (1860 – 1903):
Resignation, aus: Sechs geistliche Lieder, Nr. 3

Wahlstück:
Max Reger (1873 – 1916):
Schweigen op. 39, 1

Murray Schafer (1933 – 2021):
Chant to make fences fall down, aus: Magic Songs, Nr. 2

Johann Hermann Schein (1586 – 1630):
Lehre uns bedenken, aus: Israelsbrünnlein

Hugo Wolf (1860 – 1903):
Letzte Bitte, aus: Sechs geistliche Lieder, Nr. 4
Erhebung, aus: Sechs geistliche Lieder, Nr. 6

Wahlstück:
Albert Becker (1834 – 1899):  
Du Hirte Israels, höre op. 89, 2

Murray Schafer (1933 – 2021):
Chant to make the magic work, aus: Magic Songs, Nr. 9

Johann Hermann Schein (1586 – 1630):
Freue dich des Weibes deiner Jugend, aus: Israelsbrünnlein

Hugo Wolf (1860 – 1903):
Aufblick, aus: Sechs geistliche Lieder, Nr. 1
Einklang, aus: Sechs geistliche Lieder, Nr. 2

Wahlstück:
Cyrillus Kreek (1889 – 1962):
Taaveti laul 22 „Mu Jumal! Mu Jumal!“ (Psalm 22 „Mein Gott, mein Gott“)

Murray Schafer (1933 – 2021):
Chant to bring back the wolf, aus: Magic Songs, Nr. 1


Finalist:innen 2026

Bobin Kim
Stellv. Chordirektorin, Bayerische Staatsoper

Benedikt Kantert
Künstlerischer Leiter, Universitätschöre TU-Dresden

Nikolaas Schmeer
Dirigent, freiberuflich


RIAS Kammerchor

Der RIAS Kammerchor Berlin, vor 78 Jahren gegründet, zählt zu den weltweit führenden Profichören. Das multinationale Ensemble aus 34 professionell ausgebildete Sänger:innen ist für sein präzises Klangbild bekannt. Sein Repertoire reicht von Renaissance- und Barockmusik in historisch informierter Aufführung über Neuinterpretationen klassischer und romantischer Werke bis hin zu regelmäßigen Uraufführungen. Mit bis zu 50 Konzerten pro Saison auf den Bühnen Deutschlands, Europas und Asiens ist er einer der wichtigsten Tournee-Chöre des Landes.

Weitere Informationen


Jury 2026

Prof. Michael Alber (Vorsitz)
Professor für Chordirigieren, Staatliche Hochschule für Musik Trossingen

Michael Alber (c) Pfeiffer

Krista Audere
Erste Gastdirigentin Swedish Radio Choir

Audere  Krista (c) Karīna Kaminska

Klaas-Jan de Groot
Chordirektor Operhaus Zürich

Klaas-Jan de Groot (c) de Groot

Sofia Gioldasi
Künstlerische Leiterin und Gründerin Voci Contra Tempo / Musikpädagogin / Musikwissenschaftlerin

Sofia Gioldasi (c) Stamatis Xanthoulis

Franziska Markowitsch
Altistin RIAS Kammerchor

Franziska Markowitsch (c) Matthias_Heyde

Manuel Pujol
Chordirektor Oper Frankfurt

Pujol Manuel (c) Patricia Ammerl

Susanne Vongries
Managerin Chor des Bayerischen Rundfunks

Susanne Vongries (c) Astrid Ackermann

Preise

Der Deutsche Preis für Chordirigieren ist dotiert mit

5.000 Euro

gestiftet von unisono Deutsche Musik- und Orchestervereinigung  
sowie der VdO - Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles.

Zusätzlich erhält der/die Preisträger:in ein Engagement beim RIAS Kammerchor, beim SWR Vokalensemble, beim WDR Rundfunkchor sowie beim MDR-Rundfunkchor.

Alle Finalist:innen erhalten einen Förderpreis des Bärenreiter-Verlags in Form eines Notengutscheins in Höhe von je 300 Euro.

Des Weiteren ermöglicht die Ursula-Lübbe-Stiftung den Publikumspreis in Höhe von 500 Euro und den Livestream.


Impressionen vom Deutschen Preis für Chordirigieren 2026


Förderer des Deutschen Preises für Chordirigieren


Preisträger:innen seit 2014

Bobin Kim
Deutscher Preis für Chordirigieren 2026

Katharina Morin
Deutscher Preis für Chordirigieren 2024

Hyunju Kwon
Deutscher Chordirigentenpreis 2022

John Lidfors
Deutscher Chordirigentenpreis 2021

Hsin-Chien Fröhlich
Deutscher Chordirigentenpreis 2018

Hannes Reich
Deutscher Chordirigentenpreis 2016

Manuel Pujol
Deutscher Chordirigentenpreis 2014