Korbinian Krol
Student, Royal Danish Academy of Music | 1. Förderstufe

Stilistische Vielfalt und Leidenschaft für ein breites musikalisches Repertoire zeichnen den jungen Dirigenten Korbinian Krol aus. Er ist Preisträger des Talentpreises des Dänischen Dirigentenverbandes und wurde 2025 in das dänische Eliteförderprogramm Dirigentløftet aufgenommen sowie 2026 in das Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats.
Im Rahmen seines Studiums am Königlich Dänischen Musikkonservatorium dirigiert er regelmäßig Konzerte mit professionellen Orchestern in ganz Skandinavien, zuletzt unter anderem mit Copenhagen Philharmonic, Danish Philharmonic Orchestra, Aarhus Symphony Orchestra und Helsingborg Symphony Orchestra.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Dirigentin Marie Jacquot, der er bei Konzerten mit dem WDR Sinfonieorchester und dem Königlich Dänischen Orchester assistierte.
Sein Operndebüt gab er im Alter von 25 Jahren, als er Teile einer Vorstellung von Bizets Carmen im Rahmen eines Meisterkurses am Theater Plzeň dirigierte. Einen besonderen Eindruck hinterließ 2025 die zweiwöchige Zusammenarbeit mit Riccardo Muti in dessen Italian Opera Academy an Mozarts Don Giovanni. Zuletzt wirkte er als Assistent von Iván López Reynoso beim Savonlinna Opernfestival 2026 an Verdis Nabucco mit.
Wichtige Impulse erhielt er zudem in Meisterkursen bei Jorma Panula, Johannes Schlaefli und Nicholas Pasquet, wo er unter anderem das Göbnger Symphonieorchester und das Kyiv Symphony Orchestra dirigierte. Im Sommer 2026 dirigiert er auf Einladung von Jukka-Pekka Saraste beim Fiskars Summer Festival in Finnland und ist im selben Jahr Carlos Miguel Prieto Conducting Fellow am OAcademy Music Conservatory.
Korbinian Krol studierte zunächst Kirchenmusik, Chorleitung und Gesang in Freiburg, Helsinki und Zürich. Seine Dirigierausbildung erhielt er an der Norwegischen Musikakademie in Oslo und schließt diese derzeit bei Giordano Bellincampi und Michael Schønwandt in Kopenhagen ab. Bevor er sich dem Dirigieren widmete, sang er als Evangelist in Bachs Oratorien sowie in verschiedenen professionellen Kammerchören in Deutschland.
Sein Werdegang wurde gefördert durch Stipendien des Cusanuswerks, der Studienförderung der Deutschen Bischofskonferenz und des Richard-Wagner-Verbandes Freiburg.

